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Schneetraum (N.Kurt)

Es war ein kalter Abend. Ich war alleine zu Hause. Ich mochte es alleine zu sein. Ich ging in die Küche und bereitete mir eine Tasse heiße Schokolade vor. Von meinem Zimmer holte ich meine Decke. Zurück in der Küche nahm ich die Tasse, in der linken Hand die Decke, ab ging es auf den Balkon. Langsam öffnete ich die Tür, sodass ich bloß nichts verschüttete. Unser Balkon war nicht all zu groß, aber für mich das Schönste. Das war mein Traumort. In die Decke gekuschelt, setzte ich mich hin und lehnte mich an die Wand. Ich dachte bald müsste es schneien. Mal trank ich aus der Tasse, mal stellte ich sie ab und mal beobachtete ich die Sterne. Es war wunderschön. Leise blies mir der Wind ins Ohr, als würde er mir etwas sagen wollen. Ich lies mich verführen. Plötzlich bemerkte ich, das es mir ganz schön kalt wurde. Ich öffnete meine Augen und was ist das? Überall war es weiß. Ich lag im Schnee. "Wo bin ich hier?" dachte ich. Langsam erhob ich mich und schaute umher. Weit und breit war nichts zu sehen. Nur Schnee. Ich ging ein paar Schritte. Einerseits gefiel mir das sehr. Ich bückte mich runter zum Schnee und formte eine Schneekugel. Kaum wollte ich den Kugel wegschmeißen, bekam ich eine von hinten abgeworfen. Ich erschrak. "Ist da jemand?" rief ich. "Hallo, wer bist du?" Niemand antwortete mir. "Hey sag doch was, wer ist da?" ich stotterte "Sonst...!", "Was sonst?" erklang eine Stimme hinter mir. Ich drehte mich schnell um und boxte in die Luft. Und da war ein leises kichern. Ich wusste nicht was ich machen sollte, deswegen kniete ich mich hin. Mein Kopf auf den Knien zusammen gedrückt, betet ich drum, dass das alles nur ein Traum sein solle. Aber nichts passierte . Da... da waren Schritte zu hören. Nun wurden es mehrere. Ich bekam Angst und kugelte mich mehr zusammen. Von hinten packte mich eine Hand ich zuckte zusammen und gab einen Schrei von mir. Da sprach jemand: "Du brauchst dich nicht zu erschrecken, wir wollten nur mit dir spielen." Langsam hob ich mein Kopf nach oben. Und da waren sie. Sie hatten weiße dicke Fellmäntel an und schauten zu mir runter. "Komm steh auf, wir tun dir nichts, wir sind auch Kinder wie du." Ich stand auf und auf meinem Mundwinkel war ein kleines Grinsen zu sehen. "Gehen wir zu uns nach Hause. Dir ist bestimmt kalt!". "Jaaaa....aa..." antwortete ich mit zittriger Stimme. Wir gingen nur ein paar Schritte, da öffnete sich ein Gang auf dem Boden. Ich war erstaunt. Das war kaum zu sehen. "Tretet ein meine Lieben... " rief jemand von da drinnen. "Na, wen habt ihr denn da?!", "Ich bin Jenny." "Freut mich das du gekommen bist. "Wir setzten uns hin und tranken heiße Schokolade und aßen nebenbei leckere Kekse. Trotzdem blieb die Frage offen, wie ich hier her gekommen bin. Alle lächelten und fingen an zu erzählen. "Du bist gerade in einem tiefen Traum. Bald wirst du aufstehen. Wenn sich jemand unbedingt Schnee wünscht, so landet man hier im Schneetraum. Natürlich nur die Kinder. Denn das sind ihre Orte. Klarer zu sagen, du träumst nur....". "Also kann ich immer hier sein wenn ich will. " "Ja, immer wenn du träumst." Nachdem vielen Gerede wurde ich müde. Ich wollte nicht gehen, doch meine Augen fielen zu. Und ich fiel in einen tiefen Schlaf. Etwas kaltes weckte mich auf. Ich öffnete meinen Augen und sah eine Schneeflocke auf meiner Nasenspitze. Ich lächelte der Flocke zu und stand auf. Dann sah ich das mehrere Flocken zur Erde fielen. Ich war voller Begeisterung. Schon nach paar Sekunden, konnte ich meine Eltern aus dem Wagen aussteigen sehen. Ich zog die frische Luft in mich und ging rein. Ich freute mich schon auf den nächsten Abend... Dr€@mY

27.8.14 20:02, kommentieren

Das kurze Leben (von Esmeralde Z. K. Kurt)

Sie mochte es auf laubbedeckten Wegen im Wald zu spatzieren. Sie mochte den Wind, der ihr das Haar in die Lüfte der Stille pustete. Sie mochte die goldgebräunten Blätter; auf die sie drauf trat und wobei sie ihre knisternden Geräusche hören durfte. Und deshalb mochte sie auch den Herbst. Den Schal um den Hals gelegt ging sie, ohne die schöne Herbstlandschaft zu versehen, geradeaus. Sie sah Menschen, die sich über das Laub, die auf die Straßen gestruet waren, beklagten. Kinder sah sie, die fröhlich und unbesorgt, fangen spielten. Ein alter Mann, mit einer Zigarette im Mund, hatte sich an eine Straßenlaterne gelehnt. İn einer Hand hielt er einen Kaffeebecher und in der andren eine Zeitung, die er aufmerksam las. Auf der anderen Straßenseite bellte ein Hund, der wahrscheinlich auf seinen Futter wartete. Am Himmel sah man die Sterne. obwohl die Nacht noch nicht ganz eingetroffen war. Den Mond konnte sie nicht sehen. Als sie auf dem Spielplatz kleine Kinder sah, die den Sand aus ihren Schuhen rausklopften, bemerkte sie, dass ihre Füße müde waren. Unter einem Baum lag eine Bank platziert. Sie kam ihr wie gerufen. Sie ging mit leichten Schritten in Richtung Bank und setzte sich hin. Der Baum neben ihr besaß keine Blatter mehr. Es war kahl und leer. Sie atmete die Luft tief ein und wieder aus. Alles Lebewesen war in die Stille vertieft. Sie dachte nach. Sie dahcte nach, ob sie je wieder den Herbst erleben wird. Ob sie je wieder auf laubbedeckten Wegen gehen wird. Ob der Wind je wieder ihre Haare sanft berühren wird. Das wusste sie nicht...

4.8.14 00:05, kommentieren